DIE GUETE
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Audio- Dateien:
Keine Tankfüllung |
3:59
| 7,31 MB
- "Studio 2009"
Norbert Blüm
|
3:18
| 6,04 MB
- "Studio 2009"
Freihafen
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4:04
| 7,34 MB
- "Studio 2009"
Alter
Mann |
4:06
| 7,51 MB
- "Studio 2009"
Weiter
Weg
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3:09
| 2,89 MB
Niederrhein
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3:03
| 2,80 MB
Heute oder irgendwann (Hamburg) |
4:18 |
6,23
MB
(hier
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Guete in Person
| 2:33
| 2,34 MB
Jammern Hilft
|
5:50
| 5,34 MB
(hier
das Video zu dem Song)
Konrad-Adenauer-Tag
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5:14
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5 MB
Frauen 95
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3:22 |
3,04 MB
Katerfrühstück
| 4:05
|
3,8
MB
Dass Du Denkst
| 3:19
|
3,04 MB
Mensch
Sein
|
5:33
| 5,4 MB
Endlich Sommer | 4:34
|4,3
MB
Palast aus Eis
| 6:11
| 5,67 MB
DIE GUETE unplugged:
Gross
Sein
|
2:21
|
1,28
MB
Hippiemädchen
|
4:15
|
2,36
MB
Heute oder irgendwann (Hamburg) |
4:01 |
4,45 MB
Wir wollen Altbau
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2:23
|
1,25 MB
Zottelland
| 3:06
|
2,84 MB
Solo
| 2:15
|
2,6 MB
Marie | 2:00
|
8,4 MB
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Weitere Songs
im Programm
Atmosphäre ist wichtiger als Technik
Bambusspalten
Calypso
Erdenschwer
Fast wie ein
Riese
Fehmarn
Guete spielt Midtempo
Ich dreh mich um Dein Lächeln
Kommunale Beete
Nathalie
N´ Job
Serge Gainsbourg
So so aha
Wacher Geist
Texte der GUETE
Fast
wie ein Riese
Von
oben betrachtet wirkst Du klein.
Dir fehlen viel mehr als nur Worte.
Was gleich nicht klappt, bringt Dich zum Weinen.
Du hast noch mehr drauf von der Sorte.
Verschrammtes Knie und zerschlissne Büx.
Das Leben teilt aus und Du schlägst zurück.
Ich werd’ Dir helfen und verzeihen.
Ich lass Dich nie mit Dir allein.
Du lachst und weinst
Das Leben bringt mehr als nur Lieder.
manchmal, oh nein,
fährt es Dir in die Glieder.
Auf großem Mut folgt Tatendrang,
Drei Meter über dem Steilabhang.
Schritt für Schritt entdeckst Du neues Land.
Und machst mich mehr und mehr mit Dir bekannt.
Von unten betrachtet, wirkst Du so groß.
Je näher Du kommst, wie ein Riese.
Ich setz mich hin und warte ab.
Und schon liegst Du auf die Wiese.
Du lachst und weinst
Das Leben bringt mehr als nur Lieder.
manchmal, oh nein,
fährt es Dir in die Glieder.
Versprich nie mehr als Du halten kannst.
Niederrhein
Ich
surfe Google an. Man empfängt mich mit Konfekt.
Man will mich kontaktieren und findet mich sehr nett.
Alles, was ich such', ist sofort für mich da.
Das ist schön.
Ich geh' ins
Schuhgeschäft. Auf einem Trampelpfad,
den niemand außer mir bislang erkundet hat.
Ich bin allein und ich suche einen Freund.
Es ist wunderschön am Niederrhein.
Die Fische summen Shantys und ich wein'
zum ersten Mal, ohne mich dafür zu schämen.
Es ist wunderschön am Niederrhein.
Es gibt nur Dich und mich und den Verein.
Wir steigen auf - wir sind 'ne völlig neue Liga.
Du sagst, Du fasst jetzt einen, für Dich wichtigen Entschluss,
dessen letzte
Konsequenz Du noch ausloten musst
Niemand will Dir raten, andere kennen sich besser aus.
Etwas führt Dich weg. Etwas bringt Dich nach Haus.
Es ist wunderschön am Niederrhein.
Die Fische summen Shantys und ich wein'
zum ersten Mal, ohne mich dafür zu schämen.
Es ist wunderschön am Niederrhein.
Es gibt nur Dich und mich und den Verein.
Wir steigen auf - wir sind 'ne völlig neue Liga.
Erdenschwer
Ganz
langsam ist es aufgestiegen.
Ich gäb was drum, wär' ich so frei.
Da weht es hoch, schon weht es fort, so ist es eben.
Viel leichter als ich ist es dabei.
All die guten Träume lass ich wandern.
Suchen den Himmel
ab für uns zwei.
Hält es uns noch
beieinander,
wär' mein Herz nicht schwer wie Blei.
Ich bin erdenschwer,
von weit her,
Flüchtende aus Eden.
Ich bin irgendwer,
einer mehr.
Ich bin erdenschwer.
Nicht abzuwinken fällt mir schwer.
Wie schwer's mir fällt, weißt Du so sehr.
Nicht abzuwinken, nicht abzulinken,
fällt mir schwer.
Ich bin irgendwer,
ich bin einer mehr,
ich bin erdenschwer.
Ganz langsam ist es aufgestiegen.
Ich gäb was drum, wär' ich so frei.
Da weht es hoch, schon weht es fort, so ist es eben.
Viel leichter als ich ist es dabei.
Norbert Blüm
Ihr
habt alles gehabt und nun steht ihr da
und sagt "Schuld hat das Kapital".
Nein, nein: Schuld ist, dass Ihr keine Träume habt.
Schuld ist Norbert Blüm und das viel zu teure Benzin!
Und die Aldi- Verkäuferin ist die Treuhänderin der Massen.
Jeder kauft bei ihr ein, jeder starrt auf ihre Kassen.
Und obwohl sie mich nicht mag, lächelt sie mich an.
Diese Professionalität zieht mich in den Bann.
Ihr redet von ungebremsten Kräften.
Doch Euch meint ihr leider nicht.
Und ihr redet von Verpflichtung und ihr redet von Verzicht,
von der Not der Demokratie in einer schweren Zeit.
Ihr habt‘s ja immer schon kommen sehen.
Und jetzt duckt Euch und dann macht Euch bereit!
Schuld ist Norbert Blüm, Schuld ist Norbert Blüm
Schuld ist Norbert Blüm, Schuld ist Norbert Blüm
Und für mich ist es ein Wunder, dass es uns überhaupt noch gibt.
Sechzig Jahre Frieden, sechzig Jahre ohne Krieg.
Sechzig Jahre Leben in Kleinkariertheit.
Ah, Kinder haste Töne, ja da kiekste, so vergeht die Zeit!
Ihr habt alles gehabt und nun ist aber auch gut!
ihr ward niemals Feuer und Flamme, vielleicht nicht einmal Glut
Und was mich angeht. Ich hab ihm längst verziehen
doch:
Schuld ist Norbert Blüm, Schuld ist Norbert Blüm
Schuld ist Norbert Blüm, Schuld ist Norbert Blüm
Habt Ihr wirklich geglaubt, die Renten seien sicher?
habt Ihr wirklich geglaubt, die Renten wären sicher?
Schuld ist Norbert Blüm, Schuld ist Norbert Blüm
Schuld ist Heiner Geißler- hätte er Kohl gestürzt, wär alles leichter.
Endlich Sommer
Hey
es ist Sommer und ich such' die guten Bilder,
für mein Herz, für meinen Verstand.
Es ist ganz anders, als ich dachte, wie es wär‘
und doch genau, wie ich‘s immer fand.
Hey es ist Sommer, wirklich
kein Drama.
Sommer ist gut fürs Charisma.
Plötzlich ist alles so grundlegend anders
und doch genau, wie es immer war.
Es ist so, dass ich dachte, es sei gut ein Ziel zu haben.
Es ist so, dass ich dachte, es sei gut dich dort zu sehen.
Du nahmst mich mit nach draußen auf die Wiese vor dem See...
Hey es ist Sommer und Du spürst es doch auch.
Der warme Wind auf Deiner nackten Schulter.
Leg den Pullover in den Schrank und hol‘ die Badesachen raus.
Es ist soweit, die schönste Jahreszeit.
Und er ist wie ein Pfand in meiner Hand,
er ist wie ein Loch in der Zeit für uns zwei.
Der feine Sand rinnt aus der Uhr in Dein beiseite gelegtes Kleid...
Es ist Sommer, endlich Sommer…
Palast aus Eis
Einen
Palast aus Eis für die müden Glieder.
Ein Zimmer ganz aus Schnee, do legst Di nieder.
Frag nicht warum (eine Unterkunft).
Frag nicht warum (eine Unterkunft).
Frag nicht warum…
Etwas schaut Dich fragend an, das bist Du selber, Mann.
Etwas schleicht Dir hinterher, ist schon zu lange her.
Frag nicht warum (eine Unterkunft).
Frag nicht warum (eine Unterkunft).
Frag nicht warum…
Das bist nicht Du, das bin nicht ich.
Das ist ein falscher Film im Spätprogramm.
Um Mitternacht geh ich ins Kino.
Ich schau mir alles an,
Um Mitternacht bin ich im Kino.
Etwas schaut Dich an und du weißt nicht was es ist.
Frag nicht, was das soll.
Etwas schaut Dich an und du weißt nicht was es ist.
Frag nicht, was das soll.
Ah, komm ich heut' nicht, komm ich morgen.
Und übermorgen hol' ich der Königin ihr Kind.
Guete
in Person
Bei
mir ist helfen kein Kalkül.
Wo ich helfen kann, da helf# ich viel.
Ob Zuhause oder im Garten,
wer meine Hilfe braucht,
muss nicht lange warten.
Guete in Person, aufgepasst hier komm‘ ich schon
Guete in Person, wo ist hier der Werkzeugkasten?
Guete in Person, wozu den Klempner rufen?,
Guete in Person, du kannst mich doch buchen.
Gelber Sack und Biomüll.
Auch beim Trennen helf‘ ich viel.
Auch Recyceln oder Kompostieren
kann ich genauso gut wie reparieren.
Guete in Person, aufgepasst hier komm‘ ich schon
Guete in Person, wo ist hier der Werkzeugkasten?
Guete in Person, wozu den Klempner rufen?,
Guete in Person, du kannst mich doch buchen.
Aufgepasst ihr alten Damen,
wenn ihr alleine an der Ampel steht,
ich weiß, ihr traut euch nicht gleich rüber,
ich zeige euch wie das geht.
Guete in Person, ich nehm‘ euch an den Arm
Guete in Person, und ich geleite euch dann
Guete in Person, Schritt für Schritt hinüber
Alte Damen, ich zeig‘s euch, alte Damen, ich zeig‘s
euch.
Ich bin ein Rock 'n' Roll-Schutzpolizist!
Guete in Person, Guete in Person…
Menschsein
Wo
kämen wir hin, wenn alles so einfach wär‘.
Ohne Streben, ohne Sinn,
trieben wir im All umher.
Darum mach ich´s mir nicht leicht,
sondern ganz besonders schwer.
In dieser Königsdisziplin
bring ich´s bis zum Millionär.
Ich kann
nur, Menschsein,
ich kann nur, Menschsein.
Verschaff‘ mir Zugriff, bis alles verschwunden ist,
und dieser Raum in seiner Form sich in seinem Fluchtpunkt trifft.
Ich bin zum Himmel aufgefahren, oh, wann komm ich oben an?
Über mir das Himmelzelt und die Sterne - ich hab‘ sie nie gezählt.
Ich kann nur, Mensch Sein, für Anfänger Teil zwei
ich kann nur, Mensch Sein, für Anfänger Teil zwei
Worte und Betonungen, Aussprachen und Wiederholungen,
und einen Test schreiben und einen Test schreiben,
und einen Test schreiben und wieder sitzen bleiben.
Solo
Mach
dir einen Namen, bring ihn zu Papier.
Zeig der Welt, dass du dir gehörst.
Du bleibst von heute an hier.
Du bist besser, Du bist sicherer,
weiter als die anderen.
Das Blut steigt erst zum Herzen auf.
Danach kommt der Verstand.
Da ist
die Glut, in jetzt in Dir wohnt und die in Deinem Namen spricht.
Pandora, lass die Büchse zu. Du bist doch nicht ganz dicht.
frag Jesus, Buddha... frag doch einen anderen.
Momentan
läuft‘s geil.
Nie wieder freier Fall.
Ich muss Dich wiedersehen.
Groß ist der Wunsch, der uns im Kreise dreht…
Momentan läuft‘s geil.
Nie wieder freier Fall.
Ich muss Dich wiedersehen.
Groß ist der Wunsch, der uns im Kreise dreht…
Heute oder irgendwann (Hamburg)
Egal
wie weit der Wind weht.
Er kommt doch immer gleich am anderen Ufer an.
Über mir das Fernweh,
unten hängt ein Arsch mit Beinen dran.
All die Hafenromantik ändert nichts daran:
Hamburg, St. Pauli, Millerntor und Reeperbahn...
Was fang‘ ich mit Euch an?
Egal wie tief der Schmerz sitzt.
Es gibt immer eine Lust, die ihn lindern kann.
Nur ein zwei Ecken weiter, laufe weiter, weiter vor...
Kannst du ihn hören, den Nachtgesang?
Mein trauriges, dummes Herz ist schuld daran.
Heute oder irgendwann, Hamburg, komm ich an.
Und Hamburg, ich gehe dann
runter zu den Trassen, wo die Schiffe stehen.
All die Barkassen sich nach Kundschaft sehn‘.
Und die Parolen von Salz und Meer,
alte Stadt, glaubt dir keiner mehr.
Spürst du wie der Swing tanzt,
die große Bleiche runter und wieder rauf.
Mein Püppchen geht als Abendstern
und als Morgenstern,
und sie schmeißt mich an der Haltestelle raus.
Das ist nicht schlimm, so ist der Lauf,
all‘ der müden Dinge, die mich umgeben.
Irgendwann bin ich drauf und dran,
und dann fang‘ ich an,
und ich frage: Wann, oh Hamburg, endlich wann
öffnest Du die Schotten für das offene Meer,
spülst all‘ die Träume fort und mich gleich hinterher?
An der Waterkant vorbei und
am Elbestrand vorbei,
an Schirmonikoog* vorbei, und an Brighton Beach vorbei,
vorbei, vorbei, vorbei…
*
Schirmonikoog, „Insel der grauen Mönche“,
(friesisch:
Skiermûntseach, im lokalen friesischen Dialekt
Schiermonnikeich) ist eine der
Westfriesischen Inseln.
Link zu
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Freihafen
Ich
zieh‘ den großen Mantel an.
Doch er riecht noch sehr nach Dir.
Dann reiß ich mich ganz schnell zusammen.
Ich zieh die schwarzen Schuhe an.
Alle werden da sein, die Dich kannten.
Aber was geht mich das an?
Du fährst betrunken durch die Nacht,
mit ner‘ Kiste Fisch aus der letzten Fracht.
Nach zehn Stunden Schicht schwirren die Gedanken langsam ab.
Zeig mir den, der die Arbeit ohne einen Zuspruch schafft.
Der Hafen ist so hell wie am Tag.
Zuhause ist jetzt keiner mehr wach.
Am Ende ist es meist zu spät.
Wie sehr du ahnst, dass nichts mehr geht.
Du gewannst mal jede Schlacht, doch nie den ganzen Krieg.
Papa, oh Papa, was soll dir dieser Sieg?
Nichts wird bleiben, wie es war.
Hast Du Angst davor, dass die Zeit verfliegt?
Ich zieh den großen Mantel an.
Doch er riecht noch sehr nach Dir.
Dann reiß ich mich ganz schnell zusammen.
Ich zieh die schwarzen Schuhe an.
Alle werden da sein, die dich kannten.
Aber was geht mich das an?
Weiter Weg
Du
bist einen weiten Weg gegangen.
Und jetzt stehst Du hier und bist noch ganz benommen.
Die Frühjahrssonne scheint Dir ins Gesicht.
Dir ist kalt und doch - Du frierst nicht.
Du siehst Häuser - Vorgärten.
Du siehst die Wälder und riechst den Mohn.
Du fühlst dich einsam - und doch bewohnt.
Du bist einen, Du bist einen, Du bist einen
weiten Weg gegangen.
Du gehst einen, Du geht einen, Du gehst einen weiten Weg.
Nach dem Ende aller Illusionen ist nicht viel, was übrig bleibt.
Ein kleines Stückchen Leben bewegt sich auf dich zu
und will mit Dir reden.
Es fragt: „Wo bist du gewesen?“
All die Zeit, all die Zeit, all die Zeit.
Ich muss, Baby, Luft holen, Luft holen…
Und die Reklametafeln dieser Stadt, schau sie feiern Deinen Abschied.
In großen Lettern, hell und gelb, singen sie ihr Lied für Dich.
Wie lang hast Du, bis hier gebraucht viel zu lang, zu lange schon,
suchst Du ein Zuhaus'!
Jetzt wo du weißt, dass du nichts ändern kannst, fang' gleich heute
damit an
und verlasse dieses Land…
Du bist einen weiten Weg gegangen. Du gehst einen weiten Weg…
Keine Tankfüllung
Keine
Tankfüllung reicht bis an die Küste,
auf dem alltäglichen Werkgelände.
Die Dämmerung nimmt dem Kopf den Rausch.
Hier existiert kein Nothammer für Wände.
Morgens wach ich auf und ich weiß,
nichts hat sich geändert.
Das Licht klettert den Flurschacht rauf.
Ich les' die Morgenandacht auf dem Kalender.
Unsere
Kneipeneuphorie ist schon zu lange her,
wir sitzen hier zu lange schon.
Wisch Dir Dein müdes Lächeln aus dem Gesicht.
Und sprich nicht mir in diesem müden Ton.
Die
Gespenster sind fort, ich hab sie weggejagt.
Und Du hast keine Gründe mehr, zu klagen.
Morgen früh ist jetzt ein Stückchen näher gerückt.
Und lässt sich nicht mehr bis dort hinaus vertagen.
Jeder
schwört auf seine Blöße
und versteckt im Keller den Sarg.
Im Großen und Ganzen komm ich gut um Dich herum,
in Erinnerung an den gestrigen Tag.
Und wenn
ich Dir meine Nummer geb‘,
erwarte nicht, dass sie wirklich stimmt.
Am besten lass ich alles wie es ist,
bis der Abend uns zu sich nimmt.
Ich hab‘
den Lügenbiss, den leisen, auf die Zunge gelegt.
Erwarte keine Antwort, die du wirklich verstehst.
Keine
Tankfüllung reicht bis an die Küste,
keine Tankfüllung reicht…
Jammern hilft
Jammer
ruhig los, jammer weiter, Jammern hilft.
Ich glaube, du brauchst jemanden, der
dich quält.
Und das war ´ne Harke, ganz
sicherlich.
Doch jetzt freut er sich.
Und du tust ihm den Gefallen. Du
ärgerst dich.
Setz´ dich auf den Stuhl und stell mir
all die Fragen,
die du an ihn hast.
Ob er dich jetzt liebt oder ob er dich
haßt.
Und ob du das Leben mit ihm wirklich
verdient hast
und ob alles anders wäre, wenn... ja
was?
Ich lieb´ dich, wenn du mich liebst.
Wenn du mich liebst, lieb´ ich dich
nicht.
Es ist immer das alte Spiel, immer das
alte Spiel.
So rum oder anders rum, ändert sich
nicht viel.
Setz´ dich auf den Stuhl...
Du kannst hier schlafen, wenn du
willst, das weißt du.
Du kannst mit mir reden, kannst dich
neben mich legen.
Schwaches Herz
Ich
deck Dich zu, Du deckst mich zu
Lass uns schlafen gehen.
Der Tag ist berichtet und wir sind so
müde
Ich habe an Morgen gedacht
Und er sah aus wie heute
Wie ein Mann dem ich vertrauen kann.
Ich weck Dich auf, Du weckst mich auf.
Wer soll das verstehen?
Die Betten sind gemacht und der
scheuert wie ein Slip den Du nicht
mehr trägst.
Klapp den Herd zu, mach das Licht aus
und tritt aus dem Haus.
Alles ist so, wie es sein soll
Und doch kenn ich mich hier nicht mehr
aus.
Alles ist klar, alles ist genau so
wie es für uns sein soll.
Tut mir leid, dass ich noch Zweifel
hab.
Ein wacher Geist, ein schwaches Herz,
die liegen auf der Lauer.
Wittern ständig den Verrat.,
Ein wacher Geist, ein schwaches Herz,
Ich nehm' die beiden mit ins Grab.
Ich deck Dich zu, Du deckst mich zu
Lass uns schlafen gehen.
Der Tag ist berichtet und wir sind so
müde
Ich habe an Morgen gedacht
Und er sah aus wie heute
Wie ein Mann dem ich vertrauen kann.
Alter
Mann
Alter
Mann
Ich kenne diesen Blick so gut.
Ich hab ihn tausend Mal gesehen.
Gleich geht er zu dem alten Sofa rüber.
Und er sagt: Ich muss mich setzen.
Wie soll ich dich verstehen.
Jedes Mal, wenn wir uns treffen.
weichst Du meinen Fragen aus.
Ich – will – dich – nicht verletzen.
Sag mal, ist die alte Frau noch da,
die über deinem Bette kreist.
Und hat ihr Singen in der Nacht
Dich wieder um den Schlaf gebracht?
Es gibt Tage, da läuft der Tropfen
zurück in die See.
Die Nächte werden käler und das Meer
be – sinnt sich auf den Schnee.
Alter Mann mit dem ewig komischen Gesichtern.
Sag mal, was machst Du heute Nachmittag.
Alter Mann mit dem ewig komischen Gesichtern.
Sag mal, was machst Du heute Nachmittag.
Du gehst den ewig gleichen Kreis
um den alten und vermoosten Teich.
Wie schön die Nebel fallen
in der Dämmerung.
Manchmal wird die Stille so laut,
dass Du nichts dagegen tun kannst.
Aber was macht das schon,
wir bleiben stehen und wir horchen auf den Ton.
Alter Mann mit dem ewig komischen Gesichtern.
Sag mal, was machst Du heute Nachmittag.
Alter Mann mit dem ewig komischen Gesichtern.
Sag mal,
was machst Du heute Nachmittag.
Katerfrühstück
Eine Woche Katerfrühstück in verlorener Dämm´rigkeit.
Zusammengesackte Duschen, erdrosselte Traurigkeit.
Ich hab´ genug vom Kadaverdresseur,
ich hab´ genug von seinem Spott.
Er zählt mir meine Wünsche vor und er belächelt meinen Trott.
Nach der abgelauf´nen Zeit, folgt der Stillstand der Prognosen.
Da hallt es schaurig schön durch die Stadt oder ich zähl´ die Herbstzeitlosen.
Ich will zu dir!
Ich kann lamentier´n, ich kann diskutier´n über die Zustände der Welt.
Ich schlüssele dir große Gedanken auf. Ich weiß doch nicht, was mir fehlt.
Ein Teil von mir sagt - Wäge ab! Ein anderer - Scher´ dich zum Teufel!
Ein dritter Teil ist der Erinnerung viel zu leichte Beute.
Nach der abgelauf´nen Zeit folgt der Stillstand der Prognosen. Da fällt dir
Liebe in den Schoß oder du wählst die geübten Posen.
Ich will zu dir!
Dass du denkst
Keine Bange, das Leben geht weiter.
Hast du nicht genug damit zu tun,
die Scherben um dich rum einzusammeln?
Hast du nicht genug damit zu tun?
Dass du denkst, es ginge nicht weiter!
Dass du denkst, es ginge nicht weiter!
Es geht weiter!
Wo Rock ist, kann nicht Stop sein!
Keine Bange, wir schaffen das schon.
Hast später noch genügend Zeit dich auszuruhen.
Mit ´ner Handvoll Ideen und einem bißchen Verstand
werden wir es schaffen. Wir werden es schaffen!
Du weißt doch: Bangemachen gilt nicht!
Die Zeit unter dem Eindruck der Ewigkeit
Ich zähl´ die Stunden zu den Tagen zusammen.
Und die Minuten, die die Tage verlangen.
Die Zeit unter dem Eindruck der Ewigkeit.
Ja und die Tage, die ich den Monaten zoll,
werden zu Jahren, Jahrhunderten voll.
Die Zeit unter dem Eindruck der Ewigkeit.
Du fragst nach Liebe und warum sie dir fehlt,
und doch ihr Atmen dich im Innersten quält.
Ein Meinschlein, so klein.
Kein Brot, keine Kerzen, keine weit geöffneten Herzen
helfen dir auf deinem Weg.
Was soll das Fragen, änderst eh nichts daran.
und dieses Klagen hindert mich nicht daran.
Keine Zeit verbleibt, mach dich bereit.
Kein Brot, keine Kerzen, keine weit geöffneten Herzen
helfen dir auf deinem Weg.
N' Job (was noch?)„
Post ist da. Post ist da. Und guck!“
Ich fang´ um 6.00 Uhr an zu einer Zeit, wo man
im allgemeinen aus der Kneipe rauskriechen kann.
Das interessiert mich nicht.
Das Ganze lässt mich kalt.
Seit neustem kümmer´ ich mich um den Lebensunterhalt.
Schwierige Situation,
so rumzukriechen für den Lohn,
der mich mein Leben kostet, genauer Lebenszeit.
Mein Gott ´n Job... was noch?
Arbeite doch bei der Post.
Da gibt es Geld und jede Menge Spaß inklusive.
Ich höre Konsensradio den ganzen Tag.
Obwohl ich Konsensradio nicht mag.
Doch die Leute von der Schicht
brauchen das Ding für ihr Gleichgewicht.
Postwurf Spezial....
und die ganzen Briefe...
Das macht Spaß!
Ich dreh´mich um dein Lächeln
Ich dreh´ mich um dein Lächeln,
wie um die Sonne
und wage nicht zu hoffen,
dass was passiert.
Im Leben nicht, im Leben nicht,
ganz bestimmt im Leben nicht.
Ich dreh´ mich um dein Lächeln, wie um die Sonne.
Ich schaue auf die Kluft zwischen uns
und frag´ mich: Wann schaff´ ich den Sprung?
Rüber auf die bessere, weil andere Seite.
Ich trau´ mich nicht. Ich trau´ mich nicht.
Das klappt doch mit uns beiden nicht.
Ich dreh´ mich um dein Lächeln, wie um die Sonne.
Und ich meine natürlich nicht deine Beine.
Ich meine deinen Verstand, deine Natur,
deine innere Natur!
Und ich frag´ mich, äh, ich sag´ nix.
Willst du was von mir?
Äh, ich frage nichts, ich sage nichts.
Ich bleib am besten hier bei mir.
Stätten der Trauer
Ich lauf durch das Leben und wart´,
dass ich aufwach´ oder dass neben mir etwas zu Boden kracht.
Scherben bringen Glück. So ist das eben.
Wo andere hadern, rede ich verwegen
von dem Zwerg auf der Mauer von der Gier auf der Lauer.
In diesem reichen Land stehen die Stätten der Trauer.
Läuft der Strom flussaufwärts, fängt das Meer an zu siechen.
Die meisten, die sich kennen, können nur noch kriechen.
Reden hin und reden her. Zuviele Ziele, ein leerer Kopf hinterher
ist alles was übrig bleibt von dir und mir, aufgesogen im dichten Verkehr
und das hier nur ein Widerstand.
Nichts ist von Dauer - Stätten der Trauer
Calypso
Ich
lieg´ in meinem Bett, und ich seh´ den Wolken zu.
Es gibt nichts, was mich grad´ stört. Es geht mir gut.
Da kommt Anette mit ´ner Scheibe in der Hand.
Sie sagt: Das ist die neue Westernhagen!
Und ich sag´: Oh Gott, nein, Anette, was tust du da?
Sie dreht die Regler auf. Es dröhnt durch´s ganze Haus.
Nichts mehr mit dem gemütlichen Sonntagvormittag.
Sie sagt: Jens, hörst du das? Und ich sag´: Super Anette.
Lass uns was essen gehen in einem Restaurant deiner Wahl.
Es gibt auch dein Leibgericht. Ist das nicht schön?
Ja, wer lieben will, muss leiden.
Und das tu´ ich hier mit den Westernhagen- Scheiben.
In den kommunalen Beeten
Mit Sonne am Morgen kommt der April,
mit Hagel am Abend.
Ich denk´ an Veronika, die Süße,
und im Frühling wachsendes Edelgemüse.
Oh, die Elfen und Feen, die können uns von weitem sehen. Und sie flüstern dir und mir im Chor ihr Liebeslied ins Ohr.
Die bunten Blumen in den kommunalen Beeten.
Sie duften und sie leuchten so schön im Frühlingswind.
Bis die Gärtner kommen, will ich beten, dass wir zusammen sind.
Gefühle auf der Suche nach Spaß, wenn es draußen warm wird.
Die Tulpen und die Osterglocken haben viel tollere Klamotten als wir.
Oh, mein Herz, könnt´ ich schwören,
können die Feen von weitem hören
und sie flüstern dir und mir im Chor ihr Liebeslied ins Ohr.
Die bunten Blumen in den kommunalen Beeten.
Sie duften und sie leuchten so schön im Frühlingswind.
Bis die Gärtner kommen, will ich beten, dass wir zusammen sind. |
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Foto: Patrick
Hackbarth, www.pixelbuehne.de
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