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Tacheles- Hauptseite
Tacheles- Modul 1 -
Einstellung & Verhalten
Tacheles- Modul 2 -
Berufliche Identifikation
Tacheles- Modul 3 -
Selbstdisziplin
Tacheles- Modul 4
- Glaubwürdigkeit, Werte & Standpunkte
Tacheles- Modul 5
- Die Tätigkeit als Berater
Tacheles- Modul 6
- Kundenbetreuung, Teil 1
Tacheles- Modul 7
- Kundenbetreuung, Teil 2
Tacheles- Modul 8
- Führungsverhalten
Tacheles- Modul 9
- Zeit-, Ziel- und Finanzplanung
Tacheles- Modul 10
- Körper, Seele & Geist
Tacheles- Fragenkatalog
Tacheles Fragenkatalog
Das Internet bietet die
Möglichkeit auch mal Sachen zu machen, die sonst nicht so einfach
möglich wären.
Tacheles ist ein Arbeitsbogen für
Berater in der Finanzbranche. Fleißige markieren die Punkte, die sie bewegen
mit einem Textmarker, Mutige setzen sich mit ihnen auseinander.
Habe ich eine gute
Selbstorganisation ?
- Habe ich eine
feste Zeit, zu der ich morgens in der Regel aufstehe/ zu der meine Arbeit
beginnt ?
- Gibt es
halbwegs geregelte Arbeitszeiten (Beratungstage/ Bürotage/ freier Tag für
Familie) ?
- Habe ich einen
aufgeräumten Schreibtisch ?
- Werden die
Arbeiten sortiert und nach ihrer Wichtigkeit eingeteilt ? Werden die Arbeiten
konsequent nach dieser Einteilung abgearbeitet ?
- Bin ich erfolgreich mit der Mehrzahl meiner Kunden in Kontakt ?
- Habe ich stets
genügend Vorlauf ? Was tue ich dafür ?
- Was habe ich
besser gelöst als (jeder) Andere ? Bin ich Vorbild ? Wo bin ich Vorbild ? Was
kann ich den "anderen Kollegen" zeigen oder weitergeben ? Was gebe ich
gerne weiter ?
- Habe ich
ausreichende PC-Kenntnisse ? Bin ich in der Lage meinen Computer einzurichten
und selbst Datenpflege zu betreiben ? Sichere ich regelmäßig meine Daten auf
einem Medium ? Habe ich dafür ein System, einen Datensicherungsplan ? Habe ich
ein wachsendes elektronisches Archiv mit Arbeitsbögen, Musterbriefen etc. ? Bin
ich sicher im Umgang mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Internet
und Datenbank ?
- Interessiert es mich aufrichtig, wenn meine Kunden ihre Erfolge feiern
?
- Mache ich spätestens
am Vorabend eine Planung für den nächsten Arbeitstag ?
- Habe ich
ausreichend Büromaterial auf Vorrat ? Kommt es vor, dass ich meinen Arbeitstag
für den Einkauf von z.B. Toner, Tintenpatrone, Klebestift oder Klebefilm
unterbrechen muss ? Ist Einkaufszeit für mich Arbeitszeit ? Habe ich einen
eigenen Kopierer ? Habe ich die Möglichkeit, interessante Zeitungsartikel ohne
Zeitverlust für Kollegen oder Kunden zu kopieren ?
- Habe ich die Möglichkeit
zu scannen und eigene Werbesendungen zu gestalten ?
- Gibt es in
meiner persönlichen Selbstorganisation ein ganz klares Konzept für jeden
wiederkehrenden Geschäftsablauf ? Nutze ich Checklisten oder selbst gestaltete
Formulare ? Habe ich genau definiert, wofür ich bereits vorhandene Arbeitsmittel
einsetze und für welche Aufgaben ich ggf. eigene Arbeitsmittel einsetze ?
- Traue ich mir
zu unternehmerisch zu denken und zu handeln ? Was passiert bei einer neuen Idee
? Halte ich sie fest ? Setze ich sie um ? Bin ich über die Stufe "nur
kopieren, was andere machen" hinaus ?
- Habe ich einen E-Mail-Zugang ? Nutze ich diesen aktiv ? Schaue ich regelmäßig in meinen
E-Mail Briefkasten ? Beantworte ich meine E-Mails zeitnah ?
- Überprüfe ich
Tätigkeiten (schwerpunktmäßig wiederkehrende) nach ihrem Sinn und ihrer
Effektivität ? Handel ich mit Verstand oder nur aus Routine ? Wie viel Routine
habe ich bereits in den wichtigen Aufgaben ?
- Habe ich einen
Anrufbeantworter ? Rufe ich meine Kunden in angemessener
Zeit zurück ? Erledige ich zügig und vollständig, was ich meinem Kunden
versprochen habe ?
- Habe ich sorgfältig
geführte Kundenakten ?
- Habe ich zu
jedem Produktbereich ein gepflegtes, laufend wachsendes Archiv (Ordner &
EDV) ?
- Habe ich eine
sorgfältig geführte Steuerbuchführung ? Habe ich ein aktualisiertes
Belegwesen ? Auf welchem Stand ist meine Buchführung ? Kann ich zumindest
vierteljährlich genau sehen, wo ich stehe ?
- Habe ich eine
klare Abgrenzung zwischen Frei- und Arbeitszeit ? Kommt es öfter vor, dass mein
Arbeitstag durch private Aktivitäten unterbrochen wird (z.B. einkaufen,
heimwerken, Haus streichen, Sportübertragung im Fernsehen) ? Habe ich die Tage,
an denen ich frei habe, vorab geplant oder ergibt sich das aus "Lust und
Laune" ? Gibt es öfter Arbeitstage, an denen ich einfach liegen bleibe ? Wäre
das früher als Arbeiter/ Angestellter öfter möglich gewesen ? Mit welchen
Konsequenzen hätte ich rechnen müssen ? Wer kontrolliert mich als
Selbstständiger
?
- Habe ich ein
ausgefeiltes (vielleicht auch
kopiertes), funktionsfähiges Konzept ?
Meine Einstellung /
mein Verhalten - zu mir
- Bin ich
manchmal gleichgültig mir selbst gegenüber ?
- Gestehe ich mir
eigene Fehler offen ein ?
- Bin ich noch
bereit mich zu quälen ?
Glaube ich
daran, dass ich als Berater "geeignet" bin ?
Sehe ich bei
Veränderungen zunächst die Chancen, die daraus erwachsen können, oder meist
zunächst nur die Gefahren ?
Was sagt meine
Sprache über meine Einstellung aus ? Rede ich von Problemen oder
Herausforderungen ? Rede ich davon, was man mal könnte, oder was ich tun werde ?
Suche ich bei
Konflikten nach meinem Eigenanteil ?
Habe ich echte
Vorbilder ? Kann ich auf Nachfrage nennen, was mich an meinen Vorbildern
fasziniert ? Bin ich bereit, zumindest in Teilen und über einen begrenzten
Zeitraum meinen Vorbildern nachzueifern ? Wo bin ich einzigartig ? Was kann ich
besser als die meisten anderen Menschen in meinem Umfeld ? Was können andere
ggf. von mir lernen ?
Spüre ich
selbst den Qualitätsunterschied zwischen Freizeit nach erbrachter Leistung und
frei zu haben, bloß weil ich nicht tue, was ich notwendig tun müsste ? Habe ich
eher Freude an wenig Freizeit (nach erbrachter Leistung) oder eher an viel
Freizeit durch "Untätigkeit" ? Könnte eine klare Zielplanung und
Arbeitszeitplanung mir helfen ? Wie könnte diese aussehen ?
Bin ich noch
frei in meinen Entscheidungen ? Könnte ich jederzeit aufhören ? Sind meine
Leistungen so, dass man mich jederzeit in ein Angestelltenverhältnis übernehmen
würde ? Würde ich mich aufgrund meiner Leistungen selbst anstellen ?
Kenne ich
meinen Wert ? Verdiene ich zur Zeit, was ich wert bin ? Wie viel Gehalt wäre ich
mir selbst im Monat wert ? Was würde ich mir selbst zahlen ? Was wäre bei
meiner momentanen Leistung für eine Gehaltserhöhung drin ? Was würde ich mir
selbst anbieten um eine Gehaltserhöhung zu rechtfertigen ? Welchen Vorschlag würde
ich mir selbst machen ? Würde ich
mich statt einer Gehaltserhöhung möglicherweise eher kündigen ? Trägt meine
Firma einen Mitarbeiter wie mich ?
Was würde ich
heute verdienen, wenn ich nicht als selbstständiger Berater begonnen hätte ? Wäre
ich Hauseigentümer ? Hätte ich wohl DM 50.000,- oder mehr auf dem Konto ? Würde
es mir besser gehen, als es mir jetzt geht ?
Haben sich die
Ziele, die ich bei Beginn meiner Tätigkeit als Berater niedergeschrieben habe,
verändert ? Sind es noch die gleichen Ziele ? Haben sie sich erfüllt ? Habe
ich noch den Mut mir ihre Erfüllung zu wünschen ? Ist mein innerer Antrieb,
meine Leistungsbereitschaft, mein Wunsch Großes zu bewegen größer oder
kleiner geworden ? Was hat sich verändert ? Was fühle ich ? Was kommen mir für
Gedanken zu diesem Punkt ? Rede ich, wenn man mich trifft, eher über Probleme
oder über Erfolge ? Trifft man mich öfter mal richtig begeistert an ?
Glaube ich
manchmal, dass ich mit einem Doktortitel, einem Studium oder mehr Fachwissen
erfolgreicher wäre ?
Meine Einstellung /
mein Verhalten - zu anderen Menschen
- Bin ich eher
bekannt durch meine Taten oder durch meine Worte ? Trauen andere mir was zu ?
Wie reden die, die mich kennen, über mich ? Ist mir das ggf. egal ? Ist mir das
wirklich egal ? Kann mir das egal sein, wenn ich mit anderen weiter in
Verbindung stehe ?
- Bin ich
manchmal gleichgültig anderen gegenüber ?
- Kann ich meine
beruflichen Probleme mit anderen besprechen ?
- Bin ich bei
Arbeitstreffen etc. pünktlich und mit der richtigen Einstellung dabei ? Bereite
ich mich auf alle Arbeitstreffen schriftlich und mindestens 10 Minuten intensiv
vor ? Was sehe ich vorrangig in einem Arbeitstreffen ? Sehe ich ein
Arbeitstreffen als eine Möglichkeit durch Zusammenarbeit
wirtschaftlich einen noch kräftigeren
Schritt nach vorne tun ? Habe ich Freude an der Formulierung und
Verwirklichung gemeinsamer wirtschaftlicher Ziele und Visionen ? Sehe ich
Begegnung auch als "geistige Befruchtung" ? Habe ich Spaß an Arbeit,
an Konfrontation, unterschiedlichen Meinungen und an der gemeinsamen Suche nach
Lösungen ?
- Suche ich in
einem Arbeitstreffen vielleicht nur vorrangig "ein Nest",
in dem ich mich wohl fühlen kann und
eine Bühne, auf der ich mich (meine Taten) anderen präsentieren kann ?
Scheue ich Stress & Auseinandersetzung ? Bin ich in Arbeitstreffen stets um
Harmonie bemüht ? Sträube ich mich vor der Veröffentlichung meiner Ziele im
Kreis meiner Kollegen ? Habe ich
Freude an einer Rolle mit dem Titel "kritischer Kopf" ?
- Habe ich es mir
auf dem Platz, der mir in einer Gruppe zu Teil wird möglicherweise schon so gemütlich
gemacht, dass ich davon gar nicht mehr weg möchte (wer weiß, ob es auf einer
anderen Position auch so gemütlich ist) ?
- Nehme ich auch
kleine Aufgaben (z.B. Bitten meiner Kollegen) ernst, die keinen direkten Ertrag
nach sich ziehen lassen ? Können meine Kollegen auf mich zählen ? Nehme ich
Organisationsaufgaben genauso ernst wie Aufgaben der Kundenbetreuung ? Habe ich
den ernsthaften Wunsch meinen Kollegen zu helfen ?
- Wenn mir ein
Kollege z.B. eine Anregung/ ein Protokoll/ eine neu gestaltete Arbeitsunterlage
zuschickt oder faxt, gebe ich dann
in der Regel als Geste der Höflichkeit unaufgefordert ein Feedback ? Gehöre
ich zu den Menschen, die erst um eine Rückmeldung gebeten werden müssen ? Habe
ich den Ruf, dass von mir auch nach Aufforderung "meist nicht viel"
kommt ?
- Gebe ich
Leihgaben ohne Aufforderung gleich zurück ? Habe ich den Ruf, dass man mich an
die Rückgabe erinnern muss ? Hat dieses Verhalten möglicherweise Auswirkungen
auf meinen beruflichen Erfolg/ das Vertrauensverhältnis ? Bin ich zuverlässig
?
- Behandle ich
die von Kollegen und meinem Ausbilder meist kostenfrei zur Verfügung gestellten
Hilfsmittel mit Wertschätzung ? Werden z.B. kopierte, von Kollegen zur Verfügung
gestellte Zeitungsartikel bei mir archiviert ? Gehöre ich zu den Menschen, die
andere archivieren lassen (für sich arbeiten lassen) und bei Bedarf dort
anfordern ? Gehöre ich überwiegend zu den Menschen, die in diesem Bereich
geben oder eher zu der Gruppe, die mehr nimmt als sie gibt ? Würden böse
Menschen mich mit Recht als Schmarotzer bezeichnen ? Wie würde ich mich fühlen,
wenn mir das z.B. ein Kollege einmal auf den Kopf zusagen würde ?
- Freue ich mich
aufrichtig über den Erfolg von Kollegen ? Zeige ich meine Freude offen ?
Reagiere ich mit Fax, E-Mail, Brief, Anruf oder persönlichem Glückwunsch auf
Erfolge meiner Kollegen ? Macht es mich positiv unzufrieden, wütend oder "lässt
es mich kalt", wenn ich sehe, wie andere Kollegen ihre Ziele erreichen ?
Habe ich womöglich Freude daran, andere in ihrem Fortkommen zu "lähmen"
?
- Kann ich mich
bedanken, kann ich um etwas bitten ?
- Ist mir bewusst, dass ich für mein Schicksal selbst verantwortlich bin, oder mache ich meist
andere für meinen Misserfolg verantwortlich ?
Bin ich in der Lage
meinen Lebensunterhalt zu bestreiten ? Falls nein:
- Bilde ich mich
regelmäßig fachlich und persönlich weiter ? Wann habe ich das letzte Buch
gelesen (Romane und Krimis ausgenommen) ?
- Nehme ich mir für
die Ausarbeitung einer Beratung mindestens ! 30 Minuten Zeit ? Prüfe ich mehrere
Konzepte ? Wie lange dauert es, bis ich mich für das Produkt entschieden habe, dass
ich später anbieten werde ? Berechne ich Versorgungslücken ? Berechne ich
den Spitzensteuersatz ?
- Nutze ich jede
freie Minute in meiner Arbeitszeit um "den Hintern hoch zu kriegen" ?
Arbeite ich mindestens 8 Stunden aktiv, an mindestens fünf Tagen in der Woche
(aktive Arbeit, siehe oben) ? Arbeite ich wirklich mit vollem Einsatz daran
meine Situation zu verbessern ? Frage zur Selbstkontrolle: Würde ich wohl als
Friseur, Verkäufer im Einzelhandel oder Tischler härter und länger arbeiten,
als ich es zur Zeit tue ?
- Bin ich
wirklich ständig um Optimierung bemüht ? Nutze ich die Angebote meines Ausbilders ? Halte ich mich an Absprachen mit meinem
Ausbilder ? Lasse ich mir noch etwas sagen ?
Habe ich einen
geregelten Arbeitskreislauf ?
Habe ich einen
"gesunden "Qualitätsfaktor" ? Falls nein, worauf führe ich
dieses zurück ? Liegt es an der Klientel, meinem Beratungskonzept oder meiner
Person ? Analysiere ich meine Unternehmenszahlen oder mache ich es mir einfach
und sage mir zur Beruhigung "sicherlich von allen Dreien ein bisschen"
? Bin ich bereit nach Gründen zu suchen ?
Falls ich an
den o.a. Punkten bei mir nichts verbessern kann: "Warum höre ich nicht
auf" ? Was hält mich noch ?
Habe ich noch
Angst ? Falls nein, warum habe ich dann keinen bzw. ungenügenden Erfolg ? Falls
ja, kann mir diese möglicherweise nützlich sein ? Wofür ?
Bin ich finanziell
gesund ?
- Bin ich länger
als 3 Jahre selbstständiger Berater ? Wenn ja, habe ich eine geregelte
Altersversorgung ? Spare ich DM 400,- bis DM 500,- für meine Rente ? Habe ich
die Mittel um selbst einmal "früher in Rente zu gehen", wie ich es
meinen Kunden immer als Argument nenne ?
- Wie steht meine
persönliche Vermögens-/ Schulden Bilanz ? Was habe ich mit eigenen Händen
seit Geburt erwirtschaftet ? Wenn
ich sämtliche Verbindlichkeiten und mein Vermögen (Immobilien ggf. zum
Verkehrswert) gegeneinander aufrechne, ergibt sich dann ein Plus oder Minus
Saldo (bereinigt um das Vermögen des Lebenspartner, Erbschaften, Zuwendungen
der Eltern etc.) ? Habe ich Schulden ? Wofür sind die gemacht worden ? Stehen
werthaltige Güter dagegen ?
- Trägt sich
mein Unternehmen ohne Subventionen ? Gleiche ich vielleicht Verluste aus meiner
unternehmerischen Tätigkeit mit anderen Einnahmen (z.B. Einkommen des
Lebenspartners, Erziehungsgeld, Kindergeld, Wohngeld, Mieteinkünften, Verzehr
von Rücklagen, Zuwendungen der Eltern, Nebenjobs) aus ? Setze ich bei Eigentum
eine fiktive (kalkulatorische) Miete an ?
- Habe ich einen
großzügigen Etat für Werbung und Arbeitsmaterial ? Bin ich in der Lage auch
mal mutige Investitionen zu wagen ? Habe ich das Geld für notwendiges Büromaterial
wie z.B. Hängeregistratur etc. ? Habe ich das Geld auch mal
spontan eine Blume im Wert von DM 40,-/ DM
50,- mitzubringen ? Habe ich das Geld für ansprechende Büromöbel ?
- Habe ich das
Geld in zeitgemäße, sinnvolle Bürotechnik zu investieren (modernes Faxgerät,
leistungsfähigen PC, zuverlässigen Anrufbeantworter, ISDN- Anschluss etc.) ?
- Muss ich mich
regelmäßig fragen, ob ich mir eine geplante Anschaffung leisten kann ?
- Schaue ich mit
Bangen und hoffen auf den nächsten Scheck ? Habe ich öfter ein schlechtes Gefühl,
wenn ich die Summe erfahre, die an mich überwiesen wird ? Rechne ich schon
vorab aus, wie hoch der Scheck sein wird und ob er reicht, oder kann es mir
relativ egal sein, wann die Vergütung auf mein Konto fließt ? Habe ich ein so
hohes finanzielles Polster, dass es mir egal sein kann, ob ein Antrag diesen
oder nächsten Monat in der Abrechnung steht ?
- Könnte mir ein nicht zustande gekommenes Geschäft "finanziell egal" sein ?
- Rechne ich mir
im Vorwege schon aus, was ich bei Abschluss verdienen werde ? Könnte es mir
finanziell egal sein, ob der Kunde sich heute für mein Angebot entscheidet ? Spürt
ein Kunde das ?
- Lebe ich von
der Substanz ? Spare ich z.B. den monatlichen Wertverlust meines PKW auf einem
extra Konto an ?
- Habe ich meine
Steuerzahlungen auf dem Laufenden ? Auf welchem Stand ist die Steuerbuchführung
? Lege ich den Betrag, den ich für Steuernachzahlung benötige von vorne herein
auf einem Extra Konto zurück ?
- Verdiene ich
genügend Geld oder benötige ich Einnahmen aus dem Verkauf von
Haushaltsartikeln, Parfümverkauf, Autohandel, Schwarzarbeit oder Flohmarkt um
"über die Runden" zu kommen ?
- Habe ich einen
positiven Saldo auf meinem Konto ?
Nutze ich regelmäßig meinen Dispositionskredit ? Wie weit ? Stets bis an die
Grenze ? Falls ja, was könnte ich tun, damit der Dispositionskredit wieder für
wirkliche Engpässe zur Verfügung steht ? Wie definiere ich für mich persönlich
den Begriff Engpass ? Könnten die jährlichen Zinsen auf dem Dispositionskredit
bei besserer Haushaltsplanung nicht besser für einen Urlaub mit meiner Familie
verwendet werden ? Was sage ich in meinen Beratungsgesprächen zu Kunden, die
ihr Konto regelmäßig bis zum Limit überziehen ? Könnte ich bei einem solchen
Kunden mit gutem Gewissen Produkte anbieten, die eine regelmäßige
Beitragszahlung voraussetzen ? Was würde ich diesen Kunden raten ?
- Bin ich Privat
krankenversichert ? Habe ich eine hohe Selbstbeteiligung ? Habe ich eine Rücklage
in Höhe der Selbstbeteiligung auf einem Extrakonto (wie ich es als guter
Berater meinen Kunden empfehle) ? Habe ich das Geld für regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen bei Arzt und Zahnarzt zu jeder Zeit "flüssig"
? Kam es schon mal vor, dass ein Arztbesuch aus Angst vor den Kosten nicht
stattfand ?
- Habe ich einen
schriftlichen, laufend aktualisierten Finanzplan ?
-
Wie
viel spare
ich monatlich ?
- Strahle ich
nach außen aus, dass es mir finanziell gut geht ?
- Verdiene ich
genug, um auch einmal andere unterstützen zu können ? Zahle ich noch
Kirchensteuer ? Wenn nein, gebe ich Teile des ersparten Geldes für die Unterstützung
Dritter aus ? Kann ich mit gutem Gewissen auch mal eine größere Summe spenden,
oder eine gute Sache unterstützen ? Frage zur Selbstkontrolle: Wenn meine
Eltern oder Geschwister in Schwierigkeiten wären, könnte ich sie dann
finanziell unterstützen (bei dieser Frage zur Selbstkontrolle ist es
unerheblich, ob ich es tatsächlich tun würde) ?
Gibt es bei mir
Signale, die Dritte vermuten lassen, dass ich möglicherweise finanzielle
Probleme habe ?
- Bezahle ich pünktlich
?
- Habe ich in der
Regel genügend Geld "für den täglichen Bedarf" in meinem Geldbeutel
dabei ?
- Borge ich mir
öfter von anderen Geld ? Müssen andere mir öfter etwas auslegen ? Kommt es
vor, dass diese dann länger auf ihr Geld warten müssen ? Muss ich ggf. zur
Zahlung aufgefordert werden ?
- Habe ich ein
funktionsfähiges Auto ? Rechtfertige ich ein unzuverlässiges, veraltetes Auto
mit Understatement ? Führe ich z.B. Autoreparaturen sofort aus ?
- Habe ich den
Ruf mit dem Handeln von Gebrauchtwagen mein Auskommen zu bestreiten ? Bin ich
bei den Kfz-Betrieben der Umgebung schon dafür bekannt, dass ich öfter mal für
Eigenschäden (bevorzugt Kasko-Schäden) größere Reparaturrechnungen benötige
?
- Ist meine
Kleidung in einem ordentlichen Zustand ? Kenne ich die Zusammenhänge zwischen
Kleidung und Erfolg ? Wie denke ich über die folgenden Aussagen: "Kleider
machen Leute" oder "Ein König muss aussehen wie ein König"
(nicht was ich dazu sage, sondern was ich ehrlich darüber denke) ?
- Habe ich das
Geld um meine Kollegen, Freunde, Familie, Verwandte und gute Kunden an einem großen
Tag wie z.B. einem Jubiläum ohne schlechtes Gewissen auf eine Sause
einzuladen ?
- Kann ich auch
mit gutem Gewissen einmal ein wertvolles Geschenk machen ?
- Wie sieht es
bei mir Zuhause aus ? Wie werden in meinem Haus Freude empfangen und bewirtet ?
Gelte ich als ein gastfreundlicher Mensch ?
- Wird mir bei
einem Eigen- (oder bei einem guten Freund) Versicherungsschaden (z.B. Hausrat-,
Kfz- oder Haftpflichtversicherung), beim Abschluss einer eigenen LV oder bei
hohen Vertragssummen unter vorgehaltener Hand unterstellt, "es würde da
nicht alles mit rechten Dingen zugehen"/ "da braucht einer Geld"
?
- Versuche ich
meiner Umwelt öfter mal zu verkaufen ich wäre ein sparsamer Mensch, wenn mir
das Geld für etwas fehlt ? Erkennen andere, dass ich sehr darauf aus bin keine
Kosten zu haben (über die natürliche, lobenswerte Sparsamkeit hinaus) ? Bin
ich z.B. dafür bekannt, dass ich stets Mitfahrer bin und selbst nur selten
fahre ? Fallen mir jetzt spontan Dinge ein, die ich bei anderen schon bemerkt
habe ? Wie denke ich darüber ?
- Versuche ich
einen anstrengenden Nebenjob mit schlechter Bezahlung damit zu rechtfertigen, dass
ich behaupte, ich hätte Freude daran mal etwas anderes als Kundenberatung zu
machen ?
- Versende ich 2x
jährlich eine aktuelle Kundeninformation an alle Kunden ?
- Kommt es vor, dass ich eine Aufgabe (z.B. Ausdruck für einen Kollegen/ Kunden) nicht
erledigen kann, weil z.B. die Tintenpatrone alle ist und ich keine neue auf
Vorrat habe ? Was leiten Dritte von diesen Beobachtungen ab ?
- Kommt es z.B.
bei mir vor, dass eine Kundenanfrage per E-Mail nicht beantwortet werden kann,
weil der Internetzugang über mehrere Wochen nicht funktioniert und eine
Reparatur oder Neuanschaffung "zur Zeit finanziell nicht drin ist" ?
Was leiten Dritte von diesen Beobachtungen ab ?
- Kommt es bei
mir vor, dass Kopien für Kunden/ Kollegen nicht gemacht werden können, weil
der Kopierer defekt ist und das Geld für eine Reparatur zur Zeit nicht zur Verfügung
steht ? Was leiten Dritte von diesen Beobachtungen ab ? Habe ich einen eigenen
Kopierer ?
- Kommt es vor, dass ich sehr engagiert argumentiere, warum ich in einer sinnvollen Investition
keinen Sinn sehe, der einzige Grund aber das fehlende Geld ist ? Merken Dritte, dass
an der Argumentation etwas nicht stimmt ? Welche Folgen hat ggf. ein
solches Verhalten für mich ? Würde ich genauso argumentieren, wenn bei mir
ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen würden ? Was halte ich von
der Aussage "Wer wagt gewinnt" (was ich denke, nicht was ich darüber
sage) ? Habe ich die finanziellen Möglichkeiten mal etwas zu wagen ?
- Wie fühle ich
mich, nachdem ich bis hierhin gelesen habe ? Fühle ich mich jetzt unfair
behandelt ? Finde ich, dass hier maßlos übertrieben wird ? Fühle ich mich
persönlich angegriffen ? Warum ? War von mir die Rede ? Stand irgendwo mein
Name ?
Bin ich glaubwürdig
?
- Weiß ich aus
eigener Erfahrung, wovon ich spreche, wenn ich meinen Kunden Empfehlungen für
Ihren Vermögensaufbau gebe ?
- Ist die
finanzielle Situation meiner Kunden im Schnitt schlechter oder besser als meine
?
- Haben die
Kunden im Schnitt weniger oder mehr Eigenkapital als ich ?
- Können meine
Kunden weniger oder mehr als ich im Monat zurücklegen ?
- Sparen die
Kunden mit noch geringerem Einkommen womöglich höhere Beträge als ich selbst
?
- Haben meine
Kunden mehr Versicherungsschutz (z.B. Absicherung der Familie) als ich selbst
oder meine Familie ?
- Ansehen kommt
von ansehen. Zeigt mein Leben, mein Körper, mein Gesicht, mein Verhalten, meine
Ausstrahlung (das, was andere von mir sehen), dass es mir gut geht ?
Betrüge ich mich
vielleicht manchmal selbst (und ggf. auch meine Familie) ?
- Nutze ich
vielleicht manchmal "die Familie, die mich dringend braucht" oder
"einen kranken/ hilflosen Menschen in meiner Umgebung" als
Rechtfertigung oder Entschuldigung für nicht erledigte Aufgaben, meine Trägheit
oder meinen Misserfolg ? Schiebe ich manchmal etwas/ Andere vor um mich vor
Aufgaben zu drücken, vor deren Bewältigung ich Angst habe ? Falls ja, wer ist
der eigentlich hilfsbedürftige in diesem "Spiel" ? Ist Spiel hier das
richtige Wort ?
- Verwende ich
auftretende körperliche Schwächen (bei mir selbst) gerne als Entschuldigung für
nicht erledigte/ bewältigte Aufgaben
?
- Gebe ich
vielleicht nie richtig Gas, weil ich befürchte, dass andere meine gesteigerte
Leistung danach öfter von mir verlangen wird ? Habe ich vielleicht sogar selbst
Angst vor einem schlechten Gewissen, das künftig aufkommen wird, nachdem ich mir einmal selbst bewiesen habe,
was wirklich in mir steckt ?
- Neige ich dazu
"Zahlen zu drehen" ? Verweise ich in einem schlechten Monat gerne mal
auf den guten Jahresschnitt oder bei einem schlechten 12-Monatsergebnis auf den
letzten guten Scheck ?
- Führe ich
einen ehrlichen Wettbewerb mit mir selbst oder weise ich auf, wie vielen Beratern
es noch schlechter als mir selbst geht ?
- Habe ich den
Wunsch mit möglichst wenig Einsatz so viel Geld zu verdienen, dass ich
zurechtkomme ? Falls ja, warum denke ich so ? Was leitet mich dazu ? Mag ich
meine Aufgaben ? Habe ich vor etwas Angst ? Wenn ja, wovor habe ich Angst ?
Habe ich aus Angst (z.B. Scheitern von großen Zielen) meine eigene
kleine Welt gebastelt ? Bin ich noch bereit für Aufbruch, Herausforderung &
Investition ? Arbeite ich vielleicht schon nach dem Prinzip "was ich hab,
das hab ich" (möglichst sichere Einkünfte und Vermeidung jeglicher Kosten
oder gar Investitionen) ? Habe ich
im Verlauf der letzten 3 Jahre eine Erfolgssteigerung, ein Minus oder Stillstand
in meinen Unternehmenszahlen zu verzeichnen ? Will ich ggf. wirklich den
Stillstand ? Habe ich noch Mut ? Wann habe ich das letzte Mal etwas Großartiges
gewagt ? Was war das für ein Gefühl ?
- Kreiere ich
manchmal selbst für mich und andere außergewöhnlich wichtige Projekte, um
unangenehme Aufgaben aufzuschieben/ nicht erledigen zu müssen ?
- Ist mir
wirklich bei jeder Handlung bewusst, dass ich selbstständig bin und jeder
Selbstbetrug ein Betrug an mir selbst ist ? Bin ich bereit immer wieder das
freiwillig zu tun, zu dem ich als Angestellter gezwungen wäre ?
- Weiß meine
Familie zu jedem Zeitpunkt ehrlich Bescheid, wie es um meine Firma steht ?
Erwische ich mich manchmal dabei, wie ich von den positiven Erlebnissen (guter
Scheck, tolle Beratung) Zuhause berichte aber negative Vorkommnisse verschweige ?
- Erwische ich mich
vielleicht auch schon dabei, bei jeder Gelegenheit zu begründen, warum die
Ziele, die andere Menschen aussprechen, nichts für mich wären ?
- Wünsche ich
mir innerlich nicht auch echte finanzielle Unabhängigkeit ? Würde ich mich
z.B. über einen Lottogewinn freuen ?
- Finde ich
"tausend und einen Grund" wichtige Dinge nicht zu tun ?
- Rede ich immer
von großartigen Projekten & Aktionen und, wenn es darum geht Hand anzulegen,
können andere auf mich meist nicht zählen ? Lebe ich nach dem Motto
"Wasch' mich, aber mach mich nicht nass" ?
- Erwische ich
mich dabei, wie ich meinen Lebenspartner manipuliere und ihn auf mich einschwöre
? Soweit, dass er mein Verhalten bedingungslos nach außen verteidigt ? Wünsche
ich mir einen Lebenspartner, der bedingungslos hinter mir steht, oder einen
Partner, der ehrlich reflektiert und mir sagt, was er sieht und spürt, einen
Partner, der mit mir auch mal Tacheles redet ?
- Verwalte ich
mich vielleicht oftmals selbst ? Werbung, Datenbankpflege, Kundenbriefe,
Internet-Auftritt etc. sind eine gute Möglichkeit die Betreuung der bestehenden
Kunden zu verbessern. Bin ich mit diesen Themen aber möglicherweise so gerne
und intensiv beschäftigt, weil ich mir damit das schöne Gefühl geben kann
"ich arbeite" ? Wie groß ist möglicherweise der Anteil an Beschäftigungstherapie
? Versuche ich mich vielleicht damit vor den dringend notwendigen und für mich
unangenehmen Arbeiten (vor denen ich Angst habe) zu verstecken ? Ist mir bewusst,
dass nichts die Basisarbeit ersetzen kann ?
Tue ich genug für
mich ?
- Gibt es bei mir
auch mal faules Nichtstun ?
- Habe ich Zeit für
meine Familie ?
- Geht bei mir
auch mal etwas ohne Kalender ?
- Habe ich ein
echtes Hobby, das mich begeistert ?
- Habe ich einen
echten Ausgleich ?
- Weiß ich
mindestens drei Dinge, die mir richtig Freude machen ?
- Gibt es in
meinem Leben sportliche Aktivitäten ?
- Lebe ich gesund
?
- Welche Rolle
spielt Alkohol in meinem Leben ? Gibt es noch Phasen, an denen ich drei oder
mehr Tage überhaupt keinen Alkohol trinke ?
- Wie viele
Zigaretten rauche ich ? Rauche ich beim Kunden ? Wie viele Zigaretten habe ich
vor einem Jahr, wie viele vor 5 Jahren täglich im Schnitt geraucht ?
- Wie viele
Stunden schlafe ich im Schnitt ? Kann ich nachts ruhig einschlafen ? Woran denke
ich beim einschlafen ? Was träume ich ? Fühle ich mich morgens ausgeruht ?
Komme ich morgens gut aus dem Bett ? Woran denke ich oft, gleich nach dem
aufwachen ? Habe ich mir gerade gesagt, das wären immer unterschiedliche Dinge
? Gibt es ggf. wirklich nichts, woran ich öfter morgens denke ? Bedeutet das
etwas ?
- Ernähre ich
mich gesund ? Was gibt es in der Regel morgens bei mir zum Frühstück ? Habe
ich halbwegs feste Essenszeiten ? Wann esse ich in der Regel mein Abendbrot ?
Welche Rolle spielen Süßigkeiten in meinem Leben ? Esse ich Obst ? Trinke ich
Milch ? Wie viele Tassen Kaffee trinke ich am Tag, wie viel im Monat ?
Wie steht es um meine
nicht beruflichen (privaten) Beziehungen ?
- Wer ruft mich
an meinem Geburtstag an ? Erhalte ich persönliche Briefe oder Postkarten ?
Werde ich oft eingeladen ? Habe ich Freunde, zu denen ich aufschauen kann ?
Haben die Menschen, mit denen ich mich gerne umgebe, Erfolg ?
- Wie ist das
Verhältnis zum meinen Eltern, meinen Geschwistern, meinen Kindern, meinem
Lebenspartner, meinen Verwandten ? Wo
ist mein Platz in der Familienhierarchie ? Hat sich meine Position in den
letzten Jahren "nach oben oder nach unten" verändert ? Wie stehen
ggf. meine Geschwister persönlich & wirtschaftlich da ? Bin ich mit meiner
Position zufrieden ? Ist es mir egal, wie ich in meiner Familie angesehen werde
? Ist mir das ggf. wirklich egal ? Was
hat das mit meinem beruflichen Erfolg zu tun ?
Meine Identifikation
mit dem Beruf ?
- Kann ich zu den Gesellschaften mit denen ich
zusammenarbeite, stehen ? Finde ich dort alles toll oder
bin ich eher kritisch ? Bin ich unzufrieden, zufrieden oder gar begeistert (was
ich denke, nicht was ich sage) ? Gibt es einen krassen Unterschied in dem, wie
ich nach außen über die Gesellschaften rede und was ich innerlich denke ? Ist
das gut für mich ? Ist das gut für das Unternehmen ? Traue ich mich auch mal
mutig zu sagen, was mir nicht passt ? Spreche ich im Gegenzug (nicht taktisch) hörbar
über Veränderungen, die mir gut gefallen ? Habe ich
das Gefühl, dass meine Stimme "oben" gehört wird ? Denke ich öfter,
meine Meinung interessiert "da oben" eh' keinen ?
- Liebe ich
meinen Beruf ? Wenn ja, was mache ich dann mit meiner Frau (ggf. Mann) ?
- Wie würde ich
mich heute verhalten wenn meine Kinder äußern, dass sie ebenfalls meinen Beruf
ausüben wollen ?
Könnte ich sie mit gutem Gefühl dazu ermutigen oder würde ich ihnen
eher abraten ? Falls abraten, was wären die Argumente dagegen ? Welche
Argumente sprechen dafür ?
- Wie bin ich mit
den Produkten zufrieden ? Liegt es aus meiner Sicht an den Produkten, dass ggf.
bei mir vieles nicht so läuft, wie es vielleicht laufen könnte ?
- Glaube ich, dass mein Beruf Zukunft hat ? Kann ich in dem Beruf eine für mich großartige
Zukunft erkennen oder mache ich mir eher Sorgen, dass in der Finanzbranche bald
nichts mehr zu verdienen ist ?
- Wenn ich
jemanden neu kennenlerne und er mich nach meinen Beruf fragt, was sage ich dann
? Wie verhalte ich mich ? Spreche ich mit Freude über meinen Beruf ? Klingt da
die Stimme eines beruflich erfolgreichen Menschen ? Was kommt da herüber ? Wäre
ich der Andere, würde ich einen Termin wünschen ?
- Interessieren
mich die Sorgen und Nöte meiner Kunden wirklich ? Fühle ich mit, nehme ich
echten Anteil ? Kann ich mich in die Situation meiner Kunden ehrlich einfühlen
? Fühle ich mich selbst eher als Helfer oder Verkäufer (nicht was ich über
mich sage, sondern was ich fühle und über mich denke) ?
- War die
Entscheidung für den Beruf für mich persönlich richtig oder falsch ? Wenn
falsch, was hält mich davon ab, meine Entscheidung zu korrigieren ? Wie lange
kann ich mit gutem Gewissen noch so weiter arbeiten ? Ist jetzt Zeit für die
Notbremse ? Habe ich einen Notfallplan ? Macht ein Wechsel in eine
nebenberufliche Tätigkeit und die Suche nach einem festen Arbeitsplatz
vielleicht mehr Sinn ? Was sagt mir ggf. mein Verantwortungsbewusstsein gegenüber
der Familie ?
- Reicht mein
ehrliches Wort beim Kunden ? Muss ich vielleicht unhaltbare Versprechungen
machen, um Abschlüsse zu erzielen (z.B. hohe Fondsrenditen statt Basiswerte von
z.B. 6%) ? Verkaufe ich dem Kunden, dass es bei mir alles besonders günstig
gibt ?
- Überlege ich,
ob ich einen Nebenjob annehmen sollte ? Mache ich mir bewusst, dass ich mit
einem Mehreinsatz in der Selbstständigkeit leicht einen höheren Stundensatz
erzielen kann ? Warum denke ich ggf. trotzdem an einen Nebenjob außerhalb der
Selbstständigkeit ? Glaube ich nicht mehr daran, dass ich den erforderlichen
Mehrverdienst erzielen kann ? Was hindert mich ? Reizt mich die regelmäßige ,
fest kalkulierbare Einnahme aus
einem Nebenjob ? Was könnte ich selbst in der Selbstständigkeit tun, damit meine
Einkünfte regelmäßiger fließen ? Nutze ich den Nebenjob als Flucht vor
unangenehmen Aufgaben ? Plane ich den Nebenjob nur solange zu machen bis es in der
Selbstständigkeit
läuft ? Wann läuft es denn von alleine, wenn ich die Basisarbeit nicht
beherrsche ?
- Habe ich noch
echte Freude bei meiner beratenden Tätigkeit ? Sehe ich einen Vertragsabschluss
als Dankeschön für eine gute Arbeit oder als notwendiges Mittel zur Erzielung
wirtschaftlicher Vorteile ?
Wie steht es um mein
Selbstvertrauen
- Kann ich mir
Selbst_vertrauen ? Habe ich den Mut Dinge, die im Argen liegen offen
anzusprechen ?
- Bin ich ein
Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen ?
- Suche ich bei
Konflikten das Gespräch oder ziehe ich mich meist lieber in mein Schneckenhaus
zurück ?
- Habe ich den
Mut auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen ? Kenne ich den Unterschied
zwischen einer unpopulären und einer egoistischen Entscheidung ?
- Neige ich dazu
unangenehme Aufgaben im Sande verlaufen zu lassen ? Tue ich manchmal unangenehme
Dinge einfach nicht, in der Hoffnung, dass sie sich dann
von alleine erledigen oder ein anderer die Aufgabe übernimmt
? Muss man mich an die zugesagte Erfüllung von Aufgaben erinnern ? Können
andere sich auf mich verlassen oder habe ich den Ruf, "dass andere
kontrollieren müssen, ob ich meine Aufgaben erfüllt habe ? Hat dieses
Verhalten möglicherweise Auswirkungen auf meinen beruflichen Erfolg/ das
Vertrauensverhältnis zu anderen Menschen (Kollegen/ Kunden) ?
- Gebe ich mir für
alles gerne mal ungeprüft selbst die Schuld ?
Bin ich wirklich
zufrieden ?
- Woran denke
ich, wenn ich im Bett liege (kurz vor dem einschlafen) ?
- Gibt es etwas
Großes, dass ich anstrebe ?
- Woran glaube
ich ? Gibt es etwas worauf ich wirklich stolz bin ?
- Habe ich echte
Werte, für die ich einstehe ? Könnte ich "auf Schlag" fünf nennen ?
- Wie fühle ich
mich, wenn ich an meinen Beruf denke ? Bin ich aufrichtig zufrieden mit meinem
Erfolg ?
- Wenn ich ab
morgen finanziell versorgt wäre, würde ich in meinem Beruf weitermachen ? Was
würde ich ggf. sofort ändern ? Könnte ich einen Teil dieser Änderungen nicht
schon heute umsetzen ?
- Was würde ich
am liebsten machen, wenn ich es mir aussuchen könnte ? Was hält mich davon ab
?
- Zur
Vervielfältigung ausdrücklich freigegeben.
Weiterentwicklung/ Fortschreibung empfohlen.
Einsatz in Arbeitskreisen
sinnvoll
- Tacheles
- nur eine Auswahl !
- Dirk
Schuhmacher
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Siehe
mit dem Herzen und du wirst gewinnen-
vielleicht nicht gegen andere,
aber garantiert für dich (Dirk Schuhmacher)
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